Nahariya

Einer der ersten Orte, welche zu Beginn der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts von aus Deutschland eingewanderten Juden in Erez Israel gegründet wurden. In Nahariya wurde eine andere Siedlungsform als die damals üblichen, wie Kibbuz oder Moschav, versucht.

Im Jahr 1934 ergab sich die Möglichkeit, nördlich von Akko von einem arabischen Grundbesitzer 2400 Dunam (ca. 240 Hektar) zu erwerben, die an das Flüsschen Mafschuah – später in Ga’aton umbenannt, grenzten. Die Käufer waren vier Privatpersonen: der Ingenieur Josef Levi, der Tel-Aviver Bankier Heinrich Cohen, der Landwirt Dr. Selig Eugen Suskin und Pauline Wangrover-Selkind.

Die vier Käufer repräsentierten zwei Familien aus Erez Israel; sie gründeten die Gesellschaft „Landwirt-schaftliche Kleinbetriebe Nahariya“. Auch die neue Siedlung wurde „Nahariya“ (von Nahar, deutsch: Fluss) genannt, da ihre Bewohner in Erinnerung an die europäischen Flüsse aus ihrer Kindheit den Ga’aton als einen Fluss betrachteten. Es ist auch möglich, dass sie bei der Namenswahl von dem Namen des arabischen Nachbardorfes „A-Nahar“ beeinflusst wurden.
Das landwirtschaftliche Modell zur Gründung Nahariyas wurde von einem der Käufer, dem Agronomen Dr. Selig Eugen Suskin entwickelt. Der aus Russland stämmige Suskin hatte in Deutschland Landwirtschaft und Philosophie studiert. Von 1903 an zählte er zu den einflussreichsten Vertretern der zionistischen Bewegung.

Auf einer seiner zahlreichen Reisen entdeckte er eine kleine Ortschaft in Südspanien namens Monte Algaida. Suskind war der Überzeugung, dass das spanische Modell von Monte Algaida der Schlüssel zur Besiedlung von Erez Israel sei. Er nannte seine Erfindung: „Intensive Besiedlung auf einem kleinen Landstück unter privater Leitung“. Der Plan sah kleine landwirtschaftliche Betriebe der Größe von 5, 7 oder 9 Dunam vor, die Errichtung von Infrastruktur (Wasser, Elektrizität und Straßen), Werkzeugschuppen, Tier- und Hühnerställe sowie die Gründung einer landwirtschaftlichen Siedlervereinigung. Desgleichen war die Bildung fachlicher Arbeitsgruppen geplant, welche die Neueinwanderer in der Baumpflanzung, Häuserplanung sowie im Anbau von Gemüse und in der Hühneraufzucht ausbilden würden.

Hanna Deutsch mit ihrem Ehemann Walter und das Ehepaar Ruth und Jacob Fauker kamen als die ersten Pioniere nach Nahariya. Als ersteres Paar bei ihrer Wohnbaracke ankam, war die Decke noch nicht ganz fertiggestellt. Den Faukers erging es ähnlich. Sie ließen sich dort am 10. Februar 1935 nieder und so wurde dieses Datum zum offiziellen Gründungsdatum von Nahariya. Im selben Jahr kam auch Rabbiner Schlomo Rilf nach Nahariya, der später Direktor der Haim-Weizman-Schule wurde.

Von Alfred Tsifrin aus Haifa erstellter Masterplan von Nahariya, wie im Werbungsblatt von Nahariya veröffentlicht wurde, 1935.

Nahariya

Einer der ersten Orte, welche zu Beginn der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts von aus Deutschland eingewanderten Juden in Erez Israel gegründet wurden. In Nahariya wurde eine andere Siedlungsform als die damals üblichen, wie Kibbuz oder Moschav, versucht.

Im Jahr 1934 ergab sich die Möglichkeit, nördlich von Akko von einem arabischen Grundbesitzer 2400 Dunam (ca. 240 Hektar) zu erwerben, die an das Flüsschen Mafschuah – später in Ga’aton umbenannt, grenzten. Die Käufer waren vier Privatpersonen: der Ingenieur Josef Levi, der Tel-Aviver Bankier Heinrich Cohen, der Landwirt Dr. Selig Eugen Suskin und Pauline Wangrover-Selkind.

Die vier Käufer repräsentierten zwei Familien aus Erez Israel; sie gründeten die Gesellschaft „Landwirt-schaftliche Kleinbetriebe Nahariya“. Auch die neue Siedlung wurde „Nahariya“ (von Nahar, deutsch: Fluss) genannt, da ihre Bewohner in Erinnerung an die europäischen Flüsse aus ihrer Kindheit den Ga’aton als einen Fluss betrachteten. Es ist auch möglich, dass sie bei der Namenswahl von dem Namen des arabischen Nachbardorfes „A-Nahar“ beeinflusst wurden.
Das landwirtschaftliche Modell zur Gründung Nahariyas wurde von einem der Käufer, dem Agronomen Dr. Selig Eugen Suskin entwickelt. Der aus Russland stämmige Suskin hatte in Deutschland Landwirtschaft und Philosophie studiert. Von 1903 an zählte er zu den einflussreichsten Vertretern der zionistischen Bewegung.

Auf einer seiner zahlreichen Reisen entdeckte er eine kleine Ortschaft in Südspanien namens Monte Algaida. Suskind war der Überzeugung, dass das spanische Modell von Monte Algaida der Schlüssel zur Besiedlung von Erez Israel sei. Er nannte seine Erfindung: „Intensive Besiedlung auf einem kleinen Landstück unter privater Leitung“. Der Plan sah kleine landwirtschaftliche Betriebe der Größe von 5, 7 oder 9 Dunam vor, die Errichtung von Infrastruktur (Wasser, Elektrizität und Straßen), Werkzeugschuppen, Tier- und Hühnerställe sowie die Gründung einer landwirtschaftlichen Siedlervereinigung. Desgleichen war die Bildung fachlicher Arbeitsgruppen geplant, welche die Neueinwanderer in der Baumpflanzung, Häuserplanung sowie im Anbau von Gemüse und in der Hühneraufzucht ausbilden würden.

Hanna Deutsch mit ihrem Ehemann Walter und das Ehepaar Ruth und Jacob Fauker kamen als die ersten Pioniere nach Nahariya. Als ersteres Paar bei ihrer Wohnbaracke ankam, war die Decke noch nicht ganz fertiggestellt. Den Faukers erging es ähnlich. Sie ließen sich dort am 10. Februar 1935 nieder und so wurde dieses Datum zum offiziellen Gründungsdatum von Nahariya. Im selben Jahr kam auch Rabbiner Schlomo Rilf nach Nahariya, der später Direktor der Haim-Weizman-Schule wurde.

Von Alfred Tsifrin aus Haifa erstellter Masterplan von Nahariya, wie im Werbungsblatt von Nahariya veröffentlicht wurde, 1935.

Nahariya

Nahariyade

Bild

David Witzthum und Herr Blitzblau in den Straßenvon Nahariya während der Filmaufnahmen der „Nahariyada“, 2002

Nahariyade

Nahariya

Bild

David Witzthum und Herr Blitzblau in den Straßenvon Nahariya während der Filmaufnahmen der „Nahariyada“, 2002

Nahariya

Penguin Restaurant

Die Geschichte des Penguin-Restaurants in Nahariya

Ein Besuch im legendären Restaurant in Nahariya, das noch vor der Staatsgründung in der Hauptstraße der Stadt eröffnet wurde und bis ins Jahr 2023 am selben Ort und unter genau demselben Namen betrieben wurde.

Penguin Restaurant

Nahariya

Die Geschichte des Penguin-Restaurants in Nahariya

Ein Besuch im legendären Restaurant in Nahariya, das noch vor der Staatsgründung in der Hauptstraße der Stadt eröffnet wurde und bis ins Jahr 2023 am selben Ort und unter genau demselben Namen betrieben wurde.

Nahariya

Ga’aton

Ga’aton

Dr. Fritz Wolff, beim Wasserschöpfen vom Mafshuah (Ga’aton), 1937

Ga’aton

Nahariya

Ga’aton

Dr. Fritz Wolff, beim Wasserschöpfen vom Mafshuah (Ga’aton), 1937

Nahariya

Herzl Straße

100 Herzl Straße

Der Container wird in der Herzl Straße Nr. 100 entladen, Nahariya; freundliche Gabe von Andreas Mayer

Herzl Straße

Nahariya

100 Herzl Straße

Der Container wird in der Herzl Straße Nr. 100 entladen, Nahariya; freundliche Gabe von Andreas Mayer

Nahariya

Baracke

Baracke- Weitzmann 2

Die „Baracke der Ersten“, die den Pionieren von Nahariya als Unterkunft diente. Es ist deutlich sichtbar, wie sehr die Bewohner sich bemühten selbst in dieser einfachen und provisorischen Behausung ihre europäischen Lebensgewohnheiten beizubehalten.

Baracke

Nahariya

Baracke- Weitzmann 2

Die „Baracke der Ersten“, die den Pionieren von Nahariya als Unterkunft diente. Es ist deutlich sichtbar, wie sehr die Bewohner sich bemühten selbst in dieser einfachen und provisorischen Behausung ihre europäischen Lebensgewohnheiten beizubehalten.

Nahariya

ISCAR

Bild

Stef Wertheimer (Mitte) mit Efraim Samocha (rechts)und Mordechai Reichental (links) im ersten Gebäude von Iscar, Nahariya, 1954.

ISCAR

Nahariya

Bild

Stef Wertheimer (Mitte) mit Efraim Samocha (rechts)und Mordechai Reichental (links) im ersten Gebäude von Iscar, Nahariya, 1954.

Nahariya

Haus der Familie Josef Levi

Haus der Familie Josef Levi

Haus der Familie Josef Levi, einer der Gründer Nahariyas,1937; freundliche Gabe von Andreas Mayer.

Haus der Familie
Josef Levi

Nahariya

Haus der Familie Josef Levi

Haus der Familie Josef Levi, einer der Gründer Nahariyas,1937; freundliche Gabe von Andreas Mayer.

Nahariya

Hauseinrichtung der Familie Barda

Hauseinrichtung der Familie Barda

Hauseinrichtung der Familie Barda, Deutschland, die unter Aufsicht eines Polizisten in einen Container verladen wurde, um über Hamburg nach Palästina verschickt zu werden, 1937.

Hauseinrichtung der
Familie Barda

Nahariya

Hauseinrichtung der Familie Barda

Hauseinrichtung der Familie Barda, Deutschland, die unter Aufsicht eines Polizisten in einen Container verladen wurde, um über Hamburg nach Palästina verschickt zu werden, 1937.