Recha Freier wurde am 29. Oktober 1892 als Recha Schweizer in der Kleinstadt Norden in Niedersachsen geboren. In ihrer Kindheit übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Glogau in Schlesien (heute Glogow in Westpolen).
Sie heiratete Rabbiner Moritz Freier; aus der Ehe gingen drei Söhne und eine Tochter hervor.
1981 wurde sie für ihren besonderen Beitrag zur Gesellschaft und Staat im Bereich Wohlfahrt, Soziales und Jugend mit dem Israel-Preis geehrt.
Freier schloss ihre Ausbildung in der Midrasch-Schule für Lehrerinnen in Breslau als Sprachlehrerin ab.
Im Jahr 1932 meldete sich Recha zur freiwilligen Arbeit bei der jüdischen Gemeinde von Berlin, wo sie einem Dutzend jüdischen Jugendlichen half, die aus antisemitischen Gründen aus ihrer Arbeit entlassen worden waren. Sie kam zu der Einsicht, dass die Antwort auf die Not der jüdischen Jugend im Zionismus und in der Landwirtschaft lag.
Freier errichtete im Land das „Erziehungs-werk für die Kinder Israels“, das als pädagogischer Rahmen für Kinder aus dysfunktionalen Elternhäusern diente. Ähnlich dem Gedanken der Jugend-Alija erhielten diese Kinder eine landwirtschaftliche Erziehung und sie wohnten landesweit in verschiedenen landwirtschaftlichen Ansiedlungen, insbesondere in Kibbuzim. Auf diese Weise verewigte Freier ihren Namen als vorbildliche Erzieherin zum Zionismus.
Meilensteine im Leben von Recha Freier
Recha Freier wurde am 29. Oktober 1892 als Recha Schweizer in der Kleinstadt Norden in Niedersachsen geboren.
In ihrer Kindheit übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Glogau in Schlesien (heute Glogow in Westpolen).
Freier schloss ihre Ausbildung in der Midrasch-Schule für Lehrerinnen in Breslau als Sprachlehrerin ab.
Im Jahr 1932 meldete sich Recha zur freiwilligen Arbeit bei der jüdischen Gemeinde von Berlin
Im März 1941 reiste Freier mit ihrer Tochter aus Deutschland aus und gelangte ins Land Israel.