Kämpfer, Mitglied des “Palmach”-Stoßtrupps und der „Jüdischen Brigaden“, Angehöriger der Verteidigungsorganisation, Mitgründer des Kibbuz „Hazorea“.
In seiner Jugend trat Briger der deutschen kommunis-tischen Bewegung in seiner Heimatstadt bei. Nach der Machtübername durch Hitler flüchtete er aus Deutschland nach Italien, wo er sich der „Hechaluz“-Pionierbewegung anschloss
Im Rahmen der Hehaluz wanderte er im Juli 1936 nach Erez Israel (Land Israel) ein und beteiligte sich an der Gründung des Kibbuz Hazorea.
Ben-Chorin rückte in die Palmach ein und beteiligte sich an Einsätzen der Speziellen Nachteinheiten unter der Führung von Orde Charles Wingate. Im Rahmen seiner Tätigkeit befreundete er sich mit Shimon Avidan (Siegbert Koch) vom Kibbuz Ein HaShofet und mit Yitzhak Sadeh, dem Gründer der Palmach.
Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Ben-Chorin zum Stellvertreter Shimon Avidans und Befehlshaber der deutschen Abteilung in der Palmach ernannt. Diese Abteilung wurde mit britischer Hilfe als geheime deutschsprachige Guerilla-Bewegung errichtet für den Fall, dass die deutsche Armee unter Führung von Erwin Rommel Ägypten erreichen würde.
Nach dem Unabhängigkeitskrieg kehrte Ben-Chorin in den Kibbuz Hazorea zurück, doch den größten Teil seiner Zeit widmete er als Offizier der Reserve der israelischen Armee. In den 60er Jahren leitete er die kibbuz -eigene Fabrik „Plastofil“ (zur Herstellung elastischer Plastikfolien) und schrieb seine Autobiografie „Dank jener Tage“.
(“Thanks to Those Days”).
Meilensteine im Leben von Jehuda Ben-Chorin
Jehuda Ben-Chorin wurde 1915 als Jehuda Briger in der Stadt Breslau geboren. Nach der Machtübername durch Hitler flüchtete er aus Deutschland nach Italien
Im Rahmen der Hehaluz wanderte er im Juli 1936 nach Erez Israel (Land Israel) ein und beteiligte sich an der Gründung des Kibbuz Hazorea.
Im November 1944 ließ Ben-Chorin sich von den Jüdischen Brigaden rekrutieren, die ihn in der italienischen Stadt Treviso stationierten.
Ben-Chorin erreichte das österreichische Konzentrationslager Mauthausen wenige Tage nach dessen Befreiung und leitete die Überführung der Überlebenden des höllischen Lagers nach Salzburg und von dort in italienische Häfen, wo sie auf illegale Einwanderungsschiffe gebracht wurden.
Ben-Chorin kehrte 1946 in seinen Kibbuz zurück.
später reiste er im Auftrag der Organisation „Alija Beth“ .
Nach dem Unabhängigkeitskrieg kehrte Ben-Chorin in den Kibbuz Hazorea zurück. Jehuda Ben-Chorin starb in seinem Kibbuz am 4. Mai 1974.