Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 verließen etwa 600 renommierte jüdische Forscher der Natur- und Geisteswissenschaften Deutschland. Viele von ihnen wurden in verschiedenen Ländern der Welt aufgenommen, vor allem in den USA; eine Minderheit gelangte ins Land Israel.
Diese Gelehrte leisteten einen enormen Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaften und zum Wachstum der akademischen Einrichtungen im Land Israel. Die Wissenschaftler mitteleuropäischer Herkunft hinterließen in Israel ihre Spuren vor allem an zwei akademischen Institutionen: der Hebräischen Universität von Jerusalem und dem Technion in Haifa.